Pressemeldung - 18.04.2010
Neues Risiko-Gen für Brustkrebs entdeckt
Wissenschaftler finden weitere Ursache für erblichen Krebs
Wissenschaftler um Prof. Alfons Meindl (Klinikum rechts der Isar der TU München) haben 15 Jahre nach der Entdeckung der Risikogene BRCA1 und BRCA2 ein weiteres Gen gefunden, das erblichen Brust- und Eierstockkrebs auslöst. Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden jetzt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Genetics* veröffentlicht. Risiko-Gene zu identifizieren, ist die wesentliche Voraussetzung dafür, den betroffenen Frauen eine maßgeschneiderte und engmaschige Früherkennung anbieten zu können. Die Studie fand im Rahmen des Deutschen Konsortiums für familiären Brust- und Eierstockkrebs statt, das die Deutsche Krebshilfe seit 14 Jahren fördert.
Wissenschaftler um Prof. Alfons Meindl (Klinikum rechts der Isar der TU München) haben 15 Jahre nach der Entdeckung der Risikogene BRCA1 und BRCA2 ein weiteres Gen gefunden, das erblichen Brust- und Eierstockkrebs auslöst. Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden jetzt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Genetics* veröffentlicht. Risiko-Gene zu identifizieren, ist die wesentliche Voraussetzung dafür, den betroffenen Frauen eine maßgeschneiderte und engmaschige Früherkennung anbieten zu können. Die Studie fand im Rahmen des Deutschen Konsortiums für familiären Brust- und Eierstockkrebs statt, das die Deutsche Krebshilfe seit 14 Jahren fördert.
„Diese Ergebnisse unterstützen unsere Hypothese, dass verschiedene seltene Gendefekte ein gemeinsames Krankheitsbild auslösen, den erblichen Brust- und Eierstockkrebs. Dieses Wissen ist wichtig für die Suche nach weiteren Risiko-Genen. Denn die bisher bekannten Brustkrebs-Gene können nur 60 Prozent der Hochrisikofamilien erklären“, erläutert Professor Dr. Alfons Meindl, Leiter der gynäkologischen Tumorgenetik der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar. Meindl hat die molekulargenetischen Untersuchungen des Projektes geleitet.
„Die sehr enge, langjährige Zusammenarbeit von Klinikern und Wissenschaftlern aus zwölf universitären Zentren, wie sie im Deutschen Konsortium für familiären Brust- und Eierstockkrebs gegeben ist, machte dieses Forschungsergebnis erst möglich“, erklärt Professor Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar, die an den Arbeiten ebenfalls beteiligt war. Sie ist die Leiterin der Kliniker innerhalb des Deutschen Konsortiums. Dieses wiederum ist Teil eines internationales Forschungsnetzes, das nach neuen Risiko-Genen für erblichem Brust- und Eierstockkrebs sucht.
Wissenschaftlern aus zwölf universitären Zentren, wie sie im Deutschen Konsortium für familiären Brust- und Eierstockkrebs gegeben ist, machte dieses Forschungsergebnis erst möglich“, erklärt Professor Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar, die an den Arbeiten ebenfalls beteiligt war. Sie ist die Leiterin der Kliniker innerhalb des Deutschen Konsortiums. Dieses wiederum ist Teil eines internationales Forschungsnetzes, das nach neuen Risiko-Genen für erblichem Brust- und Eierstockkrebs sucht.
* Meindl A et al.: Germline mutations in breast and ovarian cancer pedigrees establish RAD51C as a human cancer susceptibility gene. Nature Genetics, 18.04.2010; doi: 10.1038/ng.569
Pressekontakt:
Eva Schuster
Klinikum rechts der Isar
Ismaninger Str. 22 . D-81675 München
Tel.: 089 4140-2042
Fax: 089 4140-4929
Eva.Schuster@lrz.tu-muenchen.de